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Dienstag, 24. Juni 2014

Blog-Eintrag_65: Harpers Ferry

Letzte Woche Sonntag war ich mit Janne und Julia in Harpers Ferry, einem kleinen Städtchen an der Grenze von Maryland, Virginia und West-Virginia. Dort ist ein National Park, durch den man schön wandern kann und auf einen Berg steigen kann. Wir sind am späten Nachmittags von Zuhause losgefahren und sind ungefähr ne Stunde bis zu dem Nationalpark gefahren. Bis zur schönen Aussicht haben wir ungefähr eine halbe Stunde gebraucht. Und es hat sich total gelohnt. Aber seht selbst:









Samstag, 21. Juni 2014

Blog-Eintrag_64: Urlaub, Geburtstag und WM!!

Neeeiiiin, das kann ja was werden, so vieles passiert, und so viel Blogschreiben verpasst... Na dann, auf geht's:

MEXIKO!       Ende Mai ging es mit der lieben Neha (<3) in den Urlaub nach Cancún, Mexiko. Wir hatten vorher schon fleißig stündlich den Wetterbericht gecheckt und lädier gemerkt, dass für jeden Tag Regen angesagt war. Wir haben uns das zwar schön geredet, bzw. und gesagt, dass das schon nicht so schlimm sein wird, und selbst wenn, werden wir das beste daraus machen. Wir sind also ganz früh aufgestanden, wurden vom Shuttlebus zum Flughafen gefahren und haben dann dort noch ein kleines bisschen gefrühstückt. Auf dem Weg ist mir dann aufgefallen, dass ich meinen Reisepass vergessen hatte (ja, das war sehr schlau, ich weiß), aber glücklicherweise ist meine Gastfamilie am gleichen Tag vom gleichen Flughafen aus auch in den Urlaub gefahren und die haben mir den Pass dann hinterher gebracht. Wir waren auch noch super in der Zeit. Im Flieger haben wir dann ein bisschen schlafen können und dann circa drei Stunden später waren wir dann in Canún. Mit Koffer und einem neuen Stempel im Pass (Wuhuu!) sind wir dann aus dem Flughafen und siehe da--die Sonne schien. Wir waren super erleichtert, in der Hoffnung, dass das Wetter die nächsten Tage so bleiben würde. Ein Shuttlebus hat uns dann ins Hotel gebracht und kaum waren wir drinnen fing es an, zu regnen--aber wie!! Das hatte ich lange nicht mehr gesehen! Als wir in der Schlange zum Check-in standen, haben wir sogar bemerkt, dass es von der Hoteldecke getropft hatte... Wir haben dann das Zimmer bezogen und haben erstmal Siesta im Bett gemacht (bei dem Regen bleib uns auch nicht viel übrig). Zum Mittagessen haben wir uns dann mal aus dem Zimmer getraut und haben im kleinen Hotel-Café eine Kleinigkeit gegessen. Den Rest des Tages haben wir dann frustriert im Zimmer verbracht. Und der nächste Tag sah auch nicht besser aus. Regne, regen, regen. Unsere Befürchtung "schlechtes Wetter" hatte sich leider bestätigt. Wir hatten wirklich einen Tiefpunkt erreicht, dass wir schon nach Rückflügen nach DC gegoogelt hatten. Am Nachmittag hatte der Regen dann etwas nachgelassen und wir haben uns mal aufgerafft, uns unsere Umgebung etwas näher anzuschauen. Diese Bestand an sich aus Hotels und einer kleinen Party-Meile mit Clubs, Bars und ein paar Souvenir-Läden. Wir haben uns dann spontan Tickets für einen Disko-Abend gekauft und sind dann kurz später auch aufs Hotel und haben uns fertig gemacht:




Wir hatten dann einen echt schönen Abend mit guter Musik und viel Spaß! Der Urlaub wurde schon mal besser... :)
Im weiteren Verlauf doch Woche waren wir dann noch ein paar Mal Abend feiern und es hat auch jeden Abend Spaß gemacht. Wir mussten zwar schon gut in die Tasche greifen, aber das Geld hat sich gelohnt! Für Mitte der Woche hatten wir dann eine Tagestour nach Chicen Itza, zu den Pyramiden, gebucht. Früh morgens ging es los. Wir hatten einige Stunden Busfahren vor uns, aber das hat mir die Chance gegeben, das tolle (!!!) Buch "the fault in our stars" (dt: "Das Schicksal ist ein mieser Verräter) von John Green zu lesen. (--> absolute Empfehlung an die Mädels und Frauen :D). Wir haben dann einen Stop zum Lunch gemacht und dann ging es weiter bis wir dann endlich in Chicen Itza waren. (Das Wetter: heiß, schwül, bewölkt, aber trocken). Es wurde zwar eine Führung für die Leute aus dem Bus angeboten, aber das war uns irgendwie zu strengend bei der Hitze und haben uns dann auf eigener Faust ein bisschen umgeschaut.


Wir sind dann ein bisschen über das Gelände gelaufen und haben uns dann kurz bevor wir uns wieder am Bus treffen sollten, ein bisschen verlaufen, aber ein kleiner Adrenalin-Kick ab und zu schadet ja nicht ;) Dann haben wir quasi auch schon den Rückweg angetreten. Wir haben dann noch Halt an einer Kirche und an einer Grotte gemacht. In der Grotte sind wir auch ein bisschen geschwommen. Das war schon irre. Bei Sonnenschein fällt das Licht anscheinend ganz toll aufs Wasser, aber das bleib uns leider vorenthalten...



Abends waren wir dann ganz schön fertig, aber das Geld hatte sich doch gelohnt und wir hatten einen tollen Tag. 
In Cancún haben wir dann auch unser Lieblings-Restaurant gefunden, wo wir dann fast jeden Tag Käse-Quesadillas gegessen haben. Die waren vielleicht aber auch lecker! :)
An unserem letzten Tag haben wir dann unseren zweiten Tagesausflug gemacht. Diesmal ging es zur Isla Mujeres (dt. Fraueninsel) zum Delfinschwimmen! Wir waren uns sehr unsicher, wann wir die Tour machen sollten, weil wir das bestmögliche Wetter erwischen wollten. Wir hatten uns schlussendlich für Freitag entschieden, einen Tag vor Abreise. Und natürlich, es kam wie es kommen musste, kaum gingen wir aus dem Hotel, regnete es! Aber wir haben uns nicht verrückt gemacht und sind zum Hafen und dann auf ne kleine Fähre. Dort gab's ein Mini-Frühstück (Saft und Brötchen/Kuchen). Wir sind dann circa ne halbe Stunde gefahren und als wir ausgestiegen sind, hat es nicht mehr geregnet und alles war gut :) Direkt dort, wo die Fähre angelegt hatte, waren schon Gruppen mit Delfinen im Wasser. Die Aufregung stieg dann schon allmählich... Wir haben dann erstmal die Schließfächer gesucht und unsere Sachen weggeschlossen und einen Fotografen bezahlt, der später Fotos von uns machen sollte. Wir sind dann ein bisschen über die Anlage gelaufen und dann um 12:00 war es Zeit für unsere Gruppe, Schwimmwesten anzuziehen und ins Wasser zu gehen. Wir hatten einen Trainer, der sogar ein kleines bisschen deutsch konnte und der hat mit uns ein paar Tricks gemacht und uns einiges über Delfine erzählt. Und es wurden natürlich fleißig Fotos gemacht:


Anschließend an unser Delfin-Erlebnis sind wir was Essen gegangen und haben eine kleine Fahrrad Tour zu einer Art Schildkröten-Farm gemacht. Das war auch echt ganz lustig. Am Nachmittag ging es dann wieder ins Hotel. Dort sind wir noch einmal in den Pool gesprungen und haben schon mal ein bisschen die Koffer gepackt. Am nächsten Tag ging es ja schließlich wieder Heim. Abends sind wir dann nochmal feiern gegangen und dann war auch schon Abreisetag. Kommen wir also nun zu Samstag, dem 7. Juni (ein Tag vor meinem Geburtstag).
Ziemlich erschöpft sind wir aufgestanden und haben fertig gepackt und mittags eine Kleinigkeit gegessen und sind dann vom Flughafen gefahren worden. Im Flugzeug haben wir dann gut geschlafen. Vorher hatte Neha "ihrer Hostmom Beschied gegeben, wann wir ankommen, damit sie uns abholt" (ich setze mit Absicht den halben Satz in Anführungszeichen; dazu später). Wir sind dann sogar ne halbe Stunde eher als geplant gelandet und sind dann zur Passkontrolle, um in die USA zu kommen. Und das hat eewig gedauert. Wir standen bestimmt eine Stunde in der Schlange! Ich hab dann ständig bei Neha nachgefragt, wo denn ihre Gastmutter ist und mir tat sie total leid, weil "sie so lange auf uns warten musste". Also eine gefühlte Ewigkeit später waren wir dann fertig und auf ging es zum Kofferband. Tja, und da wurde uns dann mitgeteilt, dass es nur einer unserer zwei Koffer nach Washington geschafft hat. Nenas Koffer war noch in Cancun am Flughafen. Als wir dann von einem Mitarbeiter zum nächsten gehuscht sind, ging es dann in die Empfangshalle, wo ich fleißig nach Nenas Gastmutter Ausschau gehalten habe. Von ihr war aber weit und breit nichts zu sehen. Stattdessen--ich konnte meinen Augen nicht glauben--stand mein Vater vor mir!!!!!
Ein Überraschungsbesuch aus Deutschland zu meinem Geburtstag. Ein Traum wird wahr!! <3 Ich war unglaublich überrascht!!! Ich hatte keine Ahnung und hab nichts geahnt! Wir drei sind dann mit seinem Mietwagen ins Hotel nach Friendship Heights gefahren, wo "der Roomservice" (nach seiner Geschichte) Sekt, Gläser und einen Strauß Rosen vorbereitet hatte. Wir haben uns dann ein bisschen ausgeruht (es war mittlerweile 23:15, kurz vor meinem Geburtstag) und dann um Mitternacht haben wir angestoßen und ich habe die mitgebrachten Geschenke ausgepackt. Es war eineiiges von Freunden und Verwandten dabei. Ich hab mich tierisch über ALLES gefreut! Es war der Wahnsinn. Es waren Klamotten und Accessoires für die WM dabei, deutsche Süßigkeiten und das iPhone 5s!!! :)
Dann um 0:15 klopfte es an der Tür. Meine Vater "vermutete den Roomservice mit einem Geburtstagskuchen". Die Türe wurde geöffnet und rein kamen meine Mutter und mein Bruder mit Kuchen und Kerzen und sangen Happy Birthday!! Das hat meinen Geburtstag so perfekt gemacht!! Es war unfassbar schön, meinen Bruder wieder zu sehen!! Er ist total groß geworden, seit ich ihn das letzte Mal gesehen hab! Ein absoluter Traum!! Dann endlich wurde mir die gesamte wahre Geschichte erhält. Neha war natürlich eingeweiht und ihre Gastmutter hatte nie vor, uns am Flughafen abzuholen. Meine Gastmutter wusste auch Bescheid, und überhaupt alle wusste, dass meine Elternbund mein Bruder mich besuchen kommen sollten. Wir sind dann gegen 2 Uhr als schlafen gegangen, denn am nächsten morgen wollten ich meiner Familie DC zeigen. Also meine Mutter war ja schon einige Male in Washngton, aber mein Vater und mein Bruder noch nicht. Also ging es nach dem Frühstück zuerst zum weißen Haus, dann zum Washington Monument, wo wir bei einem kleinen Amateur-Baseballspiel zugeschaut haben, und von dort aus zum World War II Memorial, Lincoln Memorial und schließlich zum Capitol. In der Union Station haben wir im Food Court bei Johnny Rockest (einem typisch amerikanischem Diner) gegessen und anschließend haben wir uns wieder auf den Heimweg gemacht. Dort sind mein Bruder und ich dann schnell in den Pool gesprungen, während meine Mutter am Pool und mein Vater auf dem Zimmer ein bisschen Siesta gemacht haben. 



Für den Abend war geplant, dass wir zu meiner Gastfamilie fahren und sich meine beiden Familien kennen lernen. Und das sogar im großen Sinne, denn die Verwandten meiner Gastfamilie waren noch da. Also waren wir alle zusammen sieben Kinder und neun Erwachsene!! Es war alles ganz schön chaotisch, aber auch echt schön! Es haben dann alle Happy Birthday gesungen und wir haben Kuchen gegessen. Als die Kinder dann ins Basement spielen gegangen sind, wurde es etwas ruhiger und meine Eltern und meine Gasteltern konnten sich etwas unterhalten und kennen lernen. Später haben dann einige der Kinder (inkl. Cousinen) von eine kleine Vorführung gemacht. Es wurden Lieder gesungen und sogar das ABC als Operninterpretation dargeboten :) Ein rundum gelungener Abend. 


Am nächsten Tag, Montag, der 9. Juni sind wir dann in die Montgomery Mall gefahren und sind da ein bisschen rumgelaufen und haben in der Cheesecake Factory zu Mittag gegessen. Typisch amerikanische Riesenportionen, aber verdammt lecker!! Anschließend haben sie mich nach Hause gefahren und sie sind dann weiter zum Flughafen. Es war leider ein ziemlich kurzer Besuch, aber so os schön!! Ich hab mich tierisch gefreut und es war wirklich einer der besten Geburtstage!! <3 <3

Die folgenden zwei bis drei Wochen waren dann ganz schön anstrengend. Da die Verwandten da waren, wurde die Kidneranzahl schnell verdoppelt. Auch wenn das größtenteils hieß, dass die Kinder die meiste Zeit mit ihren Cousinen und Cousins beschäftigt waren, war trotzdem ein anderer Lautstärke und Chaospegel und eine größere Verantwortung. Ich bin dann mit den Kids ins Schwimmbad oder wir haben viel Zuhause gespielt und Donnerstag war dann auch schon der letzte Schultag. Sommerferien!!! 
Zwei Tage später sind wir dann in unser Bayhouse gefahren, wo wir dann noch die anderen Cousinen und Cousins getroffen haben. Also waren wir dann schon bei neun Kindern! Aber da die Kinder vom Alter her sehr nah bei einander liegen, haben sie die meiste Zeit mit ihren Verwandten gespielt. Das ins Bett bringen bleib mir auch erspart, darum haben sich die Eltern gekümmert. Im Bayhouse habe ich dann auch das erste Deutschlandspiel der WM geguckt!! Es hat so Spaß gemacht, mitzufiebern und die deutsche Elf wieder spielen zu sehen! 

So, das war jetzt der arg verspätete und lange Blogeintrag zumMexiko-Urlaub uns zu meinem Geburtstag. Aber früher habe ich es einfach nicht geschafft. Verzeiht mir :*