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Mittwoch, 15. Januar 2014

Blog-Eintrag_45: New York (aber wahrscheinlich auch zum letzten Mal)

Hello everybody! Cologne Girls in New York!! hahahah 
ja, verurteilt mich, ich war wieder in New York. Aber ich glaube auch zum letzten Mal. 
Wie gesagt, ging unser Wecker um 6:20 und dann zogen wir um 7 Richtung Bus und auf ging es. Der Bus war ziemlich voll, als er kam, also war nix mit zusammen sitzen und weiter den Trip planen, aber ich hatte mir schon gut Gedanken gemacht, also war das dann nicht so schlimm. Wir haben dann beide den verlorenen Schlaf nachgeholt und waren dann 4 Stunden später, gegen 11:30 in New York, an der Penn Station. Das Wetter war viel besser als befürchtet. Es war Regen angekündigt, aber die paar Tropfen, die vom Himmel fielen, waren kaum zu spüren. Anschließend sind wir dann in die Subway und haben unsere Subway/Metro Karten gekauft, bzw. aufgeladen und haben uns  dann auf den Weg zum Times Square gemacht. Unser kleines Carry-On-Köfferchen im Schlepptau. Aber das war uns egal, und um die Mittagszeit ist am Times Square eh nicht soo viel los. Dort haben wir dann nach Restkarten für ein Musical gesucht und sind dann auch fündig geworden. Wir haben dann günstige Karten für Mamma Mia erstanden. Und Einlass war dann auch schon in einer Stunde. Also sind wir ins Diner um die Ecke gegangen. Chrissi hatte keinen Appetit und mir sollte mein Appetit auch bald vergehen... Ich hatte nichts gefrühstückt, also hab ich mir einen normalen Burger mit Pommer bestellt. Der Rest der Karte hat mich nicht so richtig angesprochen. Tja, hätte ich doch ml ne blöde Tomatensuppe bestellt, denn der besagte Burger war das Letzte, was ich die folgenden Tage gegessen habe, aber weiter im Text. Also der Burger hat ok geschmeckt, aber ab Bissen 10 wurde mir schon langsam etwas mulmig und hab ihn weggelegt. Wir haben bezahlt und sind ins Theater gegangen. Obwohl  wir beide die Story und die Lieder kannten und es beide schon mal in Deutschland gesehen hatten, waren wir beide begeistert! Es hat einfach super Spaß gemacht! Es war pure "Gute-Laune-Musik" mit sehr lustigen Dialogen dazwischen. (Ich erspare euch jetzt eine Zusammenpassung des Stück und so, denn ich gehe mal davon aus, dass die meisten von euch wissen, wovon ich rede). 
Nach dem Theater war es schon halb fünf und wir haben uns dann in Richtung Hostel begeben. Der Plan war es, das Gepäck abzuladen, kurz die Füße hochzulegen und dann nochmal durch den Central Park zu laufen, aber so einfach war es dann doch nicht. Schon auf dem Weg ins Hostel hab ich gemerkt, dass es mir nicht mehr soo gut ging und sich der Burger wieder meldete. Also haben wir beschlossen, uns einfach zu entspannen und früh schlafen zu gehen und den Tag zu beenden. Das ging auch soweit ganz gut, bis sich mein Magen meldete und der Burger wieder rauswollte. Wir waren glücklicher Weise mit Plastiktüten ausgestattet und dann ging's mir wieder gut und ich konnte schlafen. Nun ja, das war Tag eins unseres etwas anderen New York Trips.
Tag Zwei fing ähnlich an, wie Tag Eins aufgehört hatte. (Ich verzichte an dieser Stelle auf eine detaillierte Ausführung des Geschehens). Wir sind aber trotzdem weiter zur Metro gelaufen und Richtung Brooklyn gefahren. Nach dem Umsteigen haben wir auf weiter Bahnfahrten verzichtet, weil, naja, ihr wisst schon... Also haben wir mir Kautabletten für meinen Magen gekauft und sind zu Fuß durch das Greenwich Village gelaufen. Durch Zufall waren wir nämlich direkt am Flatiron, was auf unserer to do-liste für Montag stand. Von da aus sind wir zum Washington Sqaure Garden gelaufen. Dieser hat einen Bogen in der Mitte, der wie eine kleine Version vom l'Arc de Triomphe in Paris aussieht. Also Foto gemacht und eine kleine Verschnaufpause eingelegt. Anschließend haben wir uns dann doch in die Subway gesetzt und sind zur Brooklyn Bridge gefahren. Wir  sind dann gemütlich über die Brücke gelaufen haben viele Fotos gemacht. Es war deutlich wärmer, aber auch voller, im Vergleich zu meinem letzten Spaziergang über die Brück ein paar Wochen zuvor, als es wie bescheuert geschneit hat. Vom anderen Ende der Brücke sind wir dann mit der Subway zu einem der schönsten Flecke Brooklyns, laut Internet, gefahren. Es war wirklich schön vor Ort. Es kam langsam die Sonne raus und die Straßen waren viel ruhiger als in Manhattan. Wir sind die 5th Avenue in Brooklyn runterlaufen, die wirklich sehr schön war. Mit vielen Süßen Bars, Restaurants und Lädchen. In zwei sind wir auch reingegangen, aber ich war nicht in der besten Stimmung zum Shoppen, also haben wir es bei einem Paar Ohrringen für Chrissi belassen und sind dann weiter gebummelt. Am frühen Abend sind wir den Rückweg angetreten. Als wir dann in der Bahn standen, fingen dann um uns herum, zwei Leute an, sich die Hose auszuziehen. Ja, ihr habt richtig gelesen und nein, mein Autokorrekt hat mir nicht mal wieder dazwischen gefunkt, in der New Yorker Subway, in unserer Bahn, begann eine Art Flashmob. Wir beiden hatten so einen schon mal auf Youtube von einer (ich nenn's jetzt mal) Organisation 'Improve Everywhere gesehen. Und von genau dieser war dann auch dieser Fashmob in unserer Bahn. No Pants Subway Ride 2014 ---> hier das Video davon auf Youtube. Wir sind nicht drauf. Und bevor jemand fragt, nein, wir haben nicht mitgemacht. :)
Das Spielchen haben wir uns natürlich mit großen Augen angeguckt und wir hatten unseren Spaß. Dann mussten wir in Manhatten umsteigen, denn unser nächster Stop war die Wall Street. Dabei sind wir dann aber leider in die falsche Richtung gefahren und sind dann zwei Stationen wieder ausgestiegen und sind wieder zurück gefahren. Dann sind wir aber leider in eine Bahn gestiegen, die am Wochenende eine andere Strecke fährt, als auf dem Plan steht. Und dann ging es plötzlich wieder nach Brooklyn und dann fanden wir uns an der selben Station wieder, wo unser Flashmob startete. Also haben wir uns dann wieder in die Subway gesetzt und zum Glück hat uns jemand angesprochen, der aus Deutschland kam und auch die Nuschle-Sprache des Bahnfahrers verstand und hat und darauf hingewiesen, dass die Bahn, in der wir saßen, einen anderen Weg fuhr, als eigentlich. Mensch, hatten wir ein Glück! Aber in diesem Fall hatten wir wirklich Glück, denn so hatten wir einmal umsteigen gespart und konnten direkt bis zur Wall Street durch fahren. Dann sind wir schnell an der Trinity Church vorbei, haben uns an die Hörner des Bullens der Wall Street gehangen und haben die riesengroßen neunen Twin Tower bestaunt. So langsam war es dann auch wirklich kalt und wir waren müde (klar, wir haben ja auch nichts außer 5 Mini-Salzbrezeln gegessen). Also haben wir uns dann auf den Weg Richtung Hostel gemacht. Da wir den Times Square bei Nacht auf unserer To-Do list nicht streichen wollten sind wir kurzerhand aus der Bahn gehüpft um uns das nicht entgehen zu lassen. Nach ein paar Fotos von der roten Treppe aus hat Chrissi endlich (von uns beiden also wenigstens schon mal wieder einer) Appetit verspürt und haben deshalb für Nahrungsnachschub (einen ganz Apfel) gesorgt. Als wir endlich um ca viertel vor neun zurück im Hostel ankamen sind wir wortwörtlich wie alte Omis mit Rückenschmerzen ins Bett gefallen. 
Tag Drei haben wir mit einem Abstecher zu Starbucks begonnen. Ich habe mich weiterhin nur mit Kamillen-Tee und Wasser ausgestattet und Chrissi hat sich an einen Yoghurt mit Früchten gewagt. Das alles haben wir mit in den Central Park genommen und haben dann (mehr oder weniger) gefrühstückt. Wir saßen schön am Strawberry Fields-Zeichen auf einer Parkbank. Danach sind wir mit unserem Köfferchen im Schlepptau weiter durch den Park und Richtung östlichen Südende. Vorbei an einer sehr lustigen Comedy/Tanzshow. Die haben ganz schön viel Geld am Ende eingesammelt. Respekt. Aber das, was wir mitbekommen haben, war auch echt lustig! Dann sind am Hotel 'Plaza' rausgekommen und haben einen Blick in das Luxushotel geworfen. Dann sind wir die teilweise immer noch schön geschmückte 5th Avenue runter gelaufen, bis zum Rockefeller Center. Dann ging es weiter zur Public Library, wo es freies Wlan gab und Chrissi einfach mal von den Straßen New Yorks mit ihren Eltern geskapt hat. Währenddessen hab ich mir mal die Bibliothek angeschaut. Ein wirklich schönes Gebäude. Sieht wirklich aus wie man sie von Fotos und Filmen kennt. Dann, nach einen kurzen Blick auf das Chrysler Building, sind wir in die Grand Central Station gegangen, dem Bahnhof von New York, der auch Teil vieler Filme ist. Ein paar Fotos später haben wir uns mit uns mit der Subway Richtung Chinatwon gemacht. Davon hatten wir uns etwas mehr erhofft. Eine gemeinsame Freundin aus Deutschland war in Chinatown Shoppen und ihr wollten wir nach einfern, aber wir haben beim besten Willen keine Straßen oder Läden gefunden, die Kleidung, geschweige denn schöne, moderne Kleidung verkauft haben. Also bleib der Shoppingausflug bis auf Handyhüllen und eine Tasse auch aus. Dann sind kurz in den Starbucks, aber auch nur, um zu beschließen, dass uns Chinatown nicht zusagt und wir lieber wieder in die amerikanisch zivilisierte Innenstatt wollen und uns gemütlich in den Starbucks setzen wollten, um den Tag/Trip ausklingen zu lassen. Das haben wir dann auch gemacht. Noch ein letztes Mal die Metrokarten so aufgeladen, dass wir mit der letzten Fahrt noch genau 0,00$ drauf hatten und haben uns dann zwei Blocks von der Penn Station in einen Starbucks gesetzt. Ein paar stufen später haben wir uns dann Richtung Bus gemacht. Dort stellten wir dann fest, dass wir beide und eine weiter Frau die einzige Leute waren, die den Bus nach Bethesda gebucht hatten. Bzw. wir wollten nach Bethesda und die andere Frau nach Arlington, Virginia, den anderen Stop nach Bethesda. Die Busfahrerin war wenig begeistert, drei Leute in dem großen Bus zu fahren, aber das war nun leider mal ihr Job. Aber ihre etwas schlechtere Laune hat aber dazu geführt, dass sie ordentlich auf's Gas gedrückt hat und wir sogar 40 Minuten zu früh in Bethesda angekommen sind. Dass kam uns natürlich sehr gelegen. Schnell umgezogen, geduscht und dann ab ins Bett. Obwohl wir zwar im Bus gut schlafen konnten (wir hatten ja auch genug Platz), waren wir ziemlich erschöpft!

Alles in allem war ein sehr schöner Trip mit einigen Hürde, die wir aber sehr gut gemeistert bzw. ignoriert haben. Wir haben alles gesehen, was wir sehen wollten, auch wenn wir unsere Pläne gerne mal spontan verschoben haben. Wir hatten super Glück mit dem Wetter und auch das Hostel war besser als erwartet. Ich habe jetzt aber auch so ziemlich alles gesehen, was man in New York gesehen haben muss. Von den großen und wichtigen Dingen wie Rockefeller, Empire State Building, über die zweitrangigen Gebäude (Grand Zentral Station, Flat Iron Buiding) und auch durch mehret Viertel bin ich gelaufen und habe Brücke erklimmt. Ich glaube, mit New York reicht es jetzt mal für ein paar Jahre. Aber eine Stadt, die man mal gesehen haben muss. Aber Washington bleibt für mich immer noch eine der schönsten Städte überhaupt!

Das war ein Kampf, dieser Eintrag. Es ist spät und ich bin müde. Hier jetzt die Fotos:






































Grüßee

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