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Dienstag, 8. Oktober 2013

Blog-Eintrag_21: New York!!! :D

Hallihallooo! Sorry für die Verspätung... Seit meinem letzten Post war hatte ich meine erste Sleepover in den USA, hab Vroni in DC getroffen, war ein bisschen Prä-Halloween-Shoppen und war in NEW YORK CITY!! Also bevor es zum spannenden New York-Teil geht, kurz zu den Wochen davor:
Janne und ich haben bei Sophie geschlafen, eine typische Sleepover mit Jogginghose, Romcom (Liebeskomödie) und lauter Salzig- und Süßigkeiten. :) Und zum Frühstück gab es Pancaaaakes mit Erdbeeren und Chocolate Chips :D


Dann am nächsten Tag nach einem guten Pancake-Frühstück hab ich mich dann mit der lieben Vroni getroffen. Mit ihr war ich in der Training School in New York auf einem Zimmer und wir haben uns seitdem nicht mehr gesehen. Also wurde es mal Zeit! :) Sie ist zu mir gekommen, wir sind ein bisschen durch Bethesda und dann nach DC. Dort haben wir dann am frühen Abend eine kleine Walking Tour durch Washington gemacht. War wirklich cool! Einfach eine tolle Stadt, auch bei Nacht! Außerdem hat mich Vroni gefragt, ob ich spontan Zeit und Lust hätte, ihr bei ihrem New York Trip kommende Woche Gesellschaft zu leisten. am nächsten Tag gab es dann die Bestätigung meiner Hostmom, dass ich das Wochenende frei haben kann und die Vorfreude konnte beginnen! New York - here I come!!<3

Dann ein paar Tage später bin ich mit Sophie mal für ein kleines Halloween Shopping nach Rockville in einen Halloween/Party-Laden gegangen. (haha, ich wollte gerade doch wirklich Karnevalsladen schreiben). Da haben wir zumindest ein bisschen rumgeguckt. Eigentlich nur zum Spaß und um ein bisschen Kostüminspiration zu holen. :D bis jetzt stehen Superwoman und Minion (aus Despicable Me) zur Auswahl... ;)

Aber jetzt zum aufregenden Teil: New York!!! :D
Aaalsoo: wir haben dann letzte Woche (also die Woche vor dem Trip) nach Hostels und Busverbindungen gesucht und haben dann dank ein bisschen Unterstützung aus der Heimat, haben wir dann ein nettes und günstiges Hostel in Brooklyn gefunden. Und die Busverbindung war auch einfach und schnell gefunden. Dann ist Vroni Freitag Abend nach Arbeitsschluss zu mir gekommen, weil ihre Bus- und Bahnverbindung zur Busstation, wo der Bus am nächsten Tag abfahren sollte, ganz schlecht ist. Abends sind wir noch kurz ein paar Kleinigkeiten für die 4 einhalb-Stunden-Fahrt. Am nächsten Morgen ging dann um 6:30 (wie damals zu Schulzeiten!!!) der Wecker und dann ging es 10 Minuten zur Busstation. Im Bus hab ich dann erstmal die dritte im Bunde kennengelernt, eine andere Freundin von Vroni. Und nach einigen Stunden im Bus kannte man schon die ein oder anderen Einzelheiten aus dem Au Pair Alltag des anderen.. :) Als wir dann endlich in New York, in der Nähe der Penn Station/Madison Square Garden, ausgestiegen sind, hieß es als erstes: Hostel finden. Und da die Subway/Metro in New York nicht halb so übersichtlich und gut strukturiert ist wie die in Washington, haben wir einige Zeit bis ins Hostel gebraucht. Das lag unter anderem an einer viel zu großen Penn Station mit tausend Menschen und möglichen falschen Wegen, etwas umständlichen Metrocard-Automaten, überraschenden 'Expresstrains', die leider ein paar Stationen überspringen, an denen wir natürlich gerne ausgestiegen wären, Station, die den gleichen Namen haben, aber zwischen denen mind. 10 Straßen liegen. Also hat sich die Ankunft im Hostel immer weiter verzögert. Aber irgendwann dann (nach 2 Stunden!!) haben wir es dann nach Brooklyn geschafft. Dann kurz Taschen ausleeren und wieder Richtung Metro; aber diesmal zu der Station, die um die Ecke liegt und nicht 15 Minuten Fußweg... Auf dem Weg Manhattan rein, gab es dann auch keine Probleme. 
Ich kan euch leider nicht mehr die Route durch Manhattan und so rekonstruieren, aber ich versuche mal unsere wichtigsten Stops anzudeuten. :) Wir sind als aller erstes in einen Mini-Chinesen-Touri-Shop und haben uns mit Postkarten, T-Shirts und Kaffeebechern eingedeckt. ;) dann sind wir im Groben Richtung Freiheitsstaue; vorbei an vielen großen Gebäuden (höhö, wer hätte das gedacht?? :P ), dem Ground Zero (zumindest von außen), viel Kunst (ein paar mehr oder weniger interessante Skulpturen, die es nur selten vor meine Kameralinse geschafft haben..), ein paar schicke Yachten am Pier und sogar einem Auto, das anscheinend jemand in Brand gesteckt hatte und jetzt rabenschwarz und ausgebrannt war.. 





 Dann war es auch schon fast Abend als wir endlich an der 'Staten Island Ferry' angekommen sind. Am Pier hatten wir einen wunderschönen Blick auf New Jersey, Hoboken, etc. mit der langsam untergehenden Sonne dahinter. Traumhaft; dass man fast vergessen hätte, dass man in New York ist, der Stadt, die niemals schläft mit diesem fetten Gebäuden und 100000000 Menschen! :)
Dann sind wir zusammen mit gefühlt Eine Millionen anderen Menschen auf die Staten Island Ferry. Mit der sind wir dann auf Staten Island gefahren und dann wieder zurück. Auf dem Hinweg hatten wir einen traumhaften Blick auf die Freiheitsstatue!! :D Und auf dem Rückweg einen atemberaubenden Blick auf Manhattan bei Nacht. Aber den Blick musste man sich hart erkämpfen, denn es war schweinekalt und hat da hat der Wind ordentlich gepfeift! Aber das war es wert! Schaut einfach selber:



Als wir dann wieder vom Schiff gegangen sind, haben wir uns auf den Weg zum Times Square gemacht, einem meiner Lieblingsplätze in New York! Ich könnte einfach nur stundenlang stehen, mich um mich selbst drehen, gucken und mich daran erinnern, dass ich wirklich in New York bin! Aber der Anblick ist ja auch der Wahnsinn! Oder etwa nicht??





Wir waren dann auch im m&m-Store am Times Square und wie man unschwer erkennen kann, bin ich etwas schwach geworden und habe mir eine Tüte mit ein paar m&m-specials gefüllt, die ich by the way gerade beim Blogschrieben futtere! :D wir waren auch noch im Hershey's Laden direkt gegenüber, aber der war längst nicht so spannend wie der m&m-Laden! (Hershey ist wie Milka oder Ritter Sport in Amerika; nur, dass die Schokolade in der Regel keine extras wie Nüsse oder sowas hat und längst nicht an die Qualität der deutschen Schokolade heran kommt! :D). Dann gegen 23:00 waren wir alle ganz schön k.o. und haben beschlossen den langen Weg nach Brooklyn zum Hostel einzuschlagen. Dieser ging aber verhältnismäßig zügig rum, denn mit ein bisschen lustigem Unterhaltungsstoff vergeht die Zeit dann doch etwas schneller... ;) Dann im Hostel hab ich mir die Adresse von ein paar Gebäuden in New York rausgesucht, die ich gerne sehen würde (Flat Iron Building, Chrysler Building, L.O.V.E-sculpture New York und das Empire State Building). Es gibt zwar noch viel mehr, das ich New York sehen will, aber man muss ja Prioritäten setzen :D Dann hieß es Wecker stellen und so schnell wie möglich einschlafen
Am nächsten Morgen ging es dann wieder früh los. Taschen gepackt und auf Richtung Penn Station. Dort hatten wir auf Schließfächer für unser Gepäck gehofft, aber seit 9/11 gibt es da keine mehr und da der nette Security Mensch uns nicht sicher sagen konnte, wo es welche geben könnte, haben wir einfach schnell den nächsten Starbucks ausgenutzt und gegoogelt. (An dieser Stelle möchte ich meinen iPhone danken, dass mir in dieser Zeit jederzeit zur Seite gestanden hat und mich immer wieder auf den richtigen Weg gebracht hat.. :P). Wir also ein paar Straßen wieder zurück gelaufen, ab in den zweiten Stock in eine Art Appartement, in dem jemand den Service anbietet, Gepäck zu beaufsichtigen. Klingt seltsamer und unoffizieller als es war. Also sind wir dann mit geleerten Taschen und Händen Richtung Lower Manhattan zum ehemaligen World Trade Center, zum 9/11 Memorial (Ground Zero). Ich hatte am Abend vorher für 11:00 Tickets reserviert und deshalb sind wir dann schnell dort hin gespurtet :)
Die beiden Becken des Memorials waren schon sehr beeindrucken. Das Memorial sollte nicht nur an den Anschlag am 11. September, sondern auch an einen weiteren Anschlag im Keller des WTC 1993 erinnern. An den Rändern der beiden Becken stehen 2.983 Namen von Männern, Frauen und Kindern, die bei den beiden Anschlägen ums Leben gekommen sind. Das Memorial, also die beiden Wasserbecken, nenne ich sie mal, waren sehr passen gewählt fand ich. Es war nicht einfach eine Statue oder Steinplatte, sonder dadurch, dass das Wasser nach unten fließt und im Boden verschwindet, hatte es eine sehr traurige Wirkung und Ausstrahlung und packt einen, finde ich.



Lebensbaum auf dem Memorial Gelände


Anschließend sind wir dann Richtung Central Park gelaufen, vorbei an der Trinity Church an der Wall Street. Im Central Park haben wir dann das Strawberryfield Beatles Memorial gesucht und gefunden. Dort waren wieder viele Menschen und ein Musiker an seiner Akustikgitarre mit einer Wahnsinns-Stimme! Dann haben wir uns noch schnell zur LOVE Skulptur und zum Empire State Building gemacht und dann war die Zeit schon leider um. Das ESB war zunächst schwer zu erkennen, weil es am Sonntag relativ nebelig war und man die Spitze nicht sehen konnte und wir es dann erst erkannt haben, als wir auf einem großen Gebäude 'Empire State' lesen konnte. :D Das Flatiron habe ich leider nur aus der Ferne sehen können und auch das Chrysler Building hab ich auf meinen nächsten Besuch aufschieben müssen, aber New York ist ja, zumindest für Amerika, nur einen Katzensprung entfernt. Und der nächste Trip in den Big Apple ist voraussichtlich schon im Dezember. :)




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